Man muss es einmal ganz offen und ehrlich festhalten: Mein Mann und ich sind wirklich fiese, ja manchmal nahezu grausame Eltern. Zwingen wir den Nachwuchs doch hin und wieder dazu, aus dem Haus zu gehen, um Neues zu erleben und dabei auch noch Zeit mit uns zu verbringen. Heute war es wieder so weit. Trotz Ferien UND Wochenende musste das kleine große Kind raus aus dem Schlafanzug und raus in die Welt. Es ging ins Theater Regensburg zum 4. Familienkonzert: ‚Paddington Bärs erstes Konzert‘.
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Jetzt lebe ich schon bald neun Jahre in der schönen Oberpfalz und entdecke doch immer noch Neues. Manchmal sogar gleich um die Ecke. So haben wir erst vor wenigen Wochen das erste Mal der Burgruine Ehrenfels bei Beratzhausen einen Besuch abgestattet. Es war einer dieser Ausflüge… Das kleine große Kind klagte den gesamten Hinweg über sein Leid. „Es geht ja nur bergauf.“ „Wann sind wir endlich da?“ „Wie lange dauert es noch?“ „Wir gehen aber auch bestimmt den kürzesten Weg?“ Ja, es war so richtig schön und idyllisch, wie man sich das an einem sonnigen Sonntag so vorstellt. An der Burgruine angekommen änderte sich die Stimmung allerdings schlagartig. Denn hier gab es dicke Mauern zum drauf herumlaufen, schmale Steintreppen in alte Verliese, Schießscharten und geheime Gänge. (Und außerdem Schokoladenkuchen aus dem Proviantrucksack.) „Hier können wir gerne nochmal hin“, fasste das kleine große Kind den Ausflug schließlich zusammen. Ich denke auch, dass die Ruine einen zweiten Besuch wert ist. Vielleicht in der Morgendämmerung. Wenn wir dann ganz leise sind, hören wir dann vielleicht nicht nur meinen Filius, sondern die Geister jammern und klagen. Denn natürlich tragen die verfallenen Mauern schwere Erinnerungen.

Und damit komme ich auch schon zu der Legende, die sich um Burg Ehrenfels rankt.
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Die kleine Michaela möchte bitte aus dem Jahr 2026 abgeholt werden. Mit Blick auf die Nachrichten reicht es dann auch schon wieder. Während auf Social Media viele gerade nostalgisch auf 2016 blicken, würde ich 1996 bevorzugen. Da war die Welt auch nicht in Ordnung, aber ich war süße 16 und hatte als hoffnungsvolle Optimistin keinen Plan davon, dass die Zukunft früher auch nicht besser aussah. Aber naja – Januar 2026 also.
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Yuki-onna ist eine bekannte Gestalt aus der japanischen Mythologie. Sie tritt als Göttin des Winters oder auch als Dämonin des Schnees in Erscheinung. Auf Bildern wird sie als schöne Frau mit langem Haar und ganz in weiß gekleidet dargestellt. Sie schwebt über den Schnee, ohne Fußabdrücke zu hinterlassen. Yuki-onna ist den Menschen meist nicht wohl gesonnen, zeigt aber hin und wieder auch ihre sanfte Seite. Viele unheimliche Geschichten ranken sich um die Schneefrau. Eine davon sei heute nacherzählt.
DIe Geschichte zum Anhören…
…und zum selber Lesen:
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Habt ihr auch Rezepte, die euch schon ein Leben lang begleiten? Die euch schon beim ersten Bissen in eure Kindheit zurückversetzen? Meine Mutter hat dieses in roten Stoff gebundene Notizbuch – gefüllt mit Rezepteschätzen. Einige sind ihrer Handschrift verewigt, andere wurden von fremder Hand auf Zettel geschrieben und eingeklebt. Meine Lieblingsrezepte aus dem roten Büchlein habe ich bei meinem Auszug rasch auf ein paar Karteikärtchen und Zettel gekritzelt. Nähere Anweisungen brauchte ich nicht – die Zutaten reichten, der Rest geht wie von selbst von der Hand. Zu Weihnachten hole ich vor allem drei Rezepte immer wieder gerne hervor: das klassische Mürbeteigrezept für Ausstechplätzchen, das Vanillekipferlrezept und das Rezept für Schokokugeln. Letzteres ist eindeutig das Highlight unter den drei Rezepten ich glaube, es gibt Menschen, die nur den Kontakt zu mir aufrecht halten, um zur Weihnachtszeit immer mal wieder ein Glas mit den köstlichen Kugeln geschenkt zu bekommen. Zum hübsch Verpacken und Verschenken eignen sie sich nämlich ganz wunderbar.
Weil heute der vierte Advent ist und ich mir exklusiv die hochheilige Erlaubnis eingeholt habe, die drei Rezepte weitergeben zu dürfen, verrate ich sie euch an dieser Stelle. Und weil ich es selbst hasse, zwei Stunden Text durchscrollen zu müssen, bevor es zum eigentlichen Rezept geht, geht es jetzt auch schon los.
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